|
Eigentlich
beginnt es ja schon in der Schwangerschaft - jede Mutter und
zunehmend auch viele Väter können sich an diesen einzigartigen Moment
erinnern, indem man die ersten Bewegungen seines Babys im Bauch wirklich
spürt, als intensiv beglückend. Man spürt sich und sein Baby außerhalb der
Zeit und kann es da eigentlich erst wirklich glauben, dass hier ein neuer
Mensch wächst, dass man/frau dieses Wunder erleben darf. Das Erleben dieser
Bewegungen von erst meist ganz zarten "Schmetterlingsflügeln" bis zu den
energischen "Tritten" gibt einem erst das Gefühl von "Es stimmt, da ist mein
Kind, es bewegt sich!"
Dann die Geburt und der Moment der ersten
Begegnung im außen, man sieht, riecht, hört, spürt dieses kleine Wesen und
fühlt die Heiligkeit, die diese Tochter, diesen Sohn umgibt. Das entschädigt
einen für (fast) alle Beschwerlichkeiten der Schwangerschaft und Geburt.
Man wird von der Intensität fast überwältigt, ist
glücklich und traurig, stark und schwach, hoffnungsvoll und besorgt,
gelassen und aufgeregt usw. fast gleichzeitig oder in wilder Abwechslung. Je
mehr Sinne beteiligt sind, desto intensiver das Erleben. Und das ist auch
die zentrale Aufgabe des Kindes und seiner Eltern. Die Sinne zu entwickeln.
|
|